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Bestimmung von holzzerstörenden Insekten oder Pilzen

(manche nennen es auch anders: Hausschwamm-Analyse,
Schwamm-Nachweis,
Pilzbestimmung,
Holzwurmnachweis,
Schwammtest
)

Wir bestimmen
- holzzerstörende Insekten (Hausbock & Co., Holzinsekten) (Erfassungsformular dazu)
- holzzerstörende Pilze (Hausschwamm & Co., Gebäudepilze) (Erfassungsformular dazu)

daneben auch Vorratsschädlinge (die holzbewohnenden), Bläue (Holzfärbung durch Pilze), Moderfäulenachweis und Mazeration (chemische Holzkorrosion), Holzarten (nicht alle)
Es gibt noch -> weitere Dienstleistungen

Probenaufbereitung

Wozu Schadorganismen bestimmen?

Mikroskopierarbeitsplatz

Die DIN 68800-4 fordert im Abs.2.3 vor Bekämpfungs-
maßnahmen eindeutige Nachweise der Schadorganismen durch Sachkundige*).

Am Gebäude gibt es etwa 60 Arten holzzerstörender Pilze. In der nötigen Bekämpfung unterscheiden sich die Pilze. Die einen wachsen nur am Holz, andere wachsen auch in das Mauerwerk (mineralische Bauteile) ein. Zu den letzteren gehört - neben einigen anderen - der Echte Hausschwamm. Versteckt wächst er nicht nur im Mauerwerk, sondern breitet sich auch in anderen mineralischen Bauteilen großflächig aus.

Erst die Kenntnis der genauen Pilz- oder Insektenart ermöglicht zielgerichtete Eingriffe in die Bausubstanz. Sie sparen dadurch erheblich an Kosten.

im Laborraum
Welches Material taugt zur Bestimmung?

Pilze: Zur makroskopischen Bestimmung sind Fruchtkörper, Oberflächenmycel und Mycelstränge am Holz tauglich. Zur mikroskopischen Untersuchung reichen u.U. schon kleine Teile davon, die aufbereitet und zur Erkennung typischer Artmerkmale angefärbt werden.

An einem Holzstück (Gesund - Befall) lassen sich die Holzart und der Fäuletyp abgleichen. 

Sekundär kann Schimmel, Moderfäule und Schleimpilz (oder sehr altes Material ansich) die Bestimmung erschweren bis unmöglich machen.

Insekten: Zur Bestimmung sind einzelne Käfer oder isolierte Larven samt Nagsel oder ein befallenes Holzstück tauglich.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!

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Digitale Bilder der Umgebungsbedingungen und der Baukonstruktion (innen und außen) sind für den Zusammenhang wichtig. Daraus könnten u.U. auch weitere konstruktive Hinweise gegeben werden.

Ablauf

Sie haben eine Probe mit Befall von (vermutlich) holzzerstörenden Insekten oder Pilzen, die Sie bestimmen lassen wollen. Das wird für Sie ganz einfach, wenn Sie nach folgendem Ablauf verfahren:

Jede Befallsprobe (Befallsherd) wird einzeln behandelt.

Drucken Sie sich ein Erfassungsformular Insektendiagnose bzw. Pilzartendiagnose aus und tragen Sie alle Ihnen bekannten Informationen ein. Digitale Bilder der umgebenden Situation per beigelegter CD-rom oder als e-mail sind sehr hilfreich.

Bezahlung

Pauschalhonorar für Bestimmung an
Pilzmaterial (heimische holzzerstörende Pilze im Gebäude) Fruchtkörper oder Mycelstränge möglichst mit Holzanteil oder Teilen davon oder z.B. spez. der Ausschluss bestimmter Pilze, z.B. von Echtem Hausschwamm 80€ Vollinsekten (heimische und häufige Neozoen) 37,50€
Larven, isoliert (heimische und häufige Neozoen) 52,50€
Holzstücke mit Insektenbefall (heimische und häufige Neozoen) 80€
gleiche Bestimmung, aber mit Dokumentation 120€ machmal werden Pilze mit Ausblühungen verwechselt: -> Schadsalze, Bestimmung

und Überweisen Sie das entsprechende Pauschalhonorar an

Postbank, Blz 25010030
Konto Nr. 855303, Hans-Joachim Rüpke
IBAN: DE 94 2501 0030 0000 855303 BIC: PBNKDEFF

Mit Bestimmungsergebnis erhalten Sie Ihren Rechnungsbeleg. Öffentliche Auftraggeber zahlen nach Rechnungserhalt.

Probe und Versand

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Wählen Sie eine geeignete Verpackung.

Splintholzkäferlarve
Echter Hausschwamm
Insekten


  • Larven in Alkohol (70%) einlegen oder lebende Larven einzeln (Kanibalismus!) in kleine Glasgefäße
  • Einzelne, lebende Larve in Filmdose mit Holzspänen und einem Tropfen Wasser versorgen.
  • Larben mit Küchenpapier oder Kosmetik-Pad ohne Druck polstern, das verhindert Verletzungen.
  • Füllen Sie in eine gesonderte Filmdose ein wenig von den Nagespänen für die Kotanalyse.
  • Obacht: lebende Vollinsekten nur im verschlossenen Gefäß verschicken (eine Infektionsgefahr ist möglich!)

Pilze


  • Strangmycel oder Fruchtkörper, oder Teile davon, möglichst trocken versenden. Andernfalls waschen Sie ein Glasgefäß sehr heiß aus und machen Sie sie über Heißdampf steril (auch die Deckel) um Schimmelpilzbefall zu verhindern. Bei schon verschmutzem und feuchtem Material ist manchmal das Einschlagen in Haushaltspapier (von der Rolle) sinnvoller.

befallene Holzstücke


  • Ganze Holzstücke mit Larven- oder Pilzbefall aus dem Übergang Gesund - Befall werden am besten mit Haushaltspapier (von der Rolle) eingepackt.


  • Senden Sie die gut verpackte Probe an:

Sachverständigenbüro für Holzschutz
Fachwerkhaus Grünaustr. 14
D - 30455 Hannover

Dauer

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Wir bestimmen die Proben meist schon am Tag des Posteingangs und teilen Ihnen nach Geldeingang umgehend das Ergebnis mit. Bei großem Arbeitsanfall behalten wir uns vor, in der Reihenfolge des Eingangs die Proben abzuarbeiten.

Bestimmungsergebnis

Sie erhalten das Ergebnis der Bestimmung per Post (auch per e-mail als PDF-Datei möglich). Sind holzzerstörende Pilze bestimmt, weisen wir darauf hin, gegebenenfalls eine weitere sachgerechte örtliche Untersuchung in Gang zu setzen, u.a. ob es z.B. ein (aktiver) Befall oder nur ein Schaden (danach) ist. Daraus ergeben sich weitere Maßnahmen.

*) Die DIN 68800-4 fordert im Abs.2.3 vor Bekämpfungsmaßnahmen eindeutige Nachweise der Schadorganismen durch Sachkundige. Die geforderte Sachkunde möchten wir nachfolgend belegen:
Zertifikate Sachverständigen Weiterbildung: Bestimmung Pilze, Insekten, Holzart, Holzschutzmittel
1) Rüpke 2) Neumann
1) 2003
Seminar Holzzerstörende Pilze - mikroskopische und makroskopische Pilzbestimmung I, BFH Hamburg, Dr. Tobias Huckfeld
Seminar Holzzerstörende Pilze - mikroskopische und makroskopische Pilzbestimmung II, BFH Hamburg, Dr. Tobias Huckfeld
Seminar Holzzerstörende Insekten - mikroskopische und makroskopische Insektenbestimmung, BFH Hamburg, Dr. Uwe Noldt
1) 2004
Seminar Holzzerstörende Pilze - mikroskopische und makroskopische Pilzbestimmung III, BFH Hamburg, Dr. Tobias Huckfeld
Seminar Nachweis von Holzschutzmitteln
Dr. Robby Wegner, MPA Eberswalde
Seminar Holzzerstörende Insekten - Aufbauseminar II (Trockenholzinsekten) BFH Hamburg, Dr. Uwe Noldt
Seminar Holzzerstörende Frischholzinsekten - mikroskopische und makroskopische Bestimmung, BFH Hamburg, Dr. Uwe Noldt
1) 2005
Seminar Holzzerstörende Pilze IV mikroskopische und makroskopische Pilzbestimmung, BFH Hamburg, Dr. Tobias Huckfeld
Seminar Holzanatomie I, makroskopische Bestimmung, Holzforschung TU München, Dr. Dietger Grosser
1) 2006
Seminar Holzanatomie II, mikroskopische Bestimmung, Holzforschung TU München, Dr. Dietger Grosser
Internationale Tagung "Holzschädlinge im Fokus - Alternative Maßnahmen zur Erhaltung historischer Gebäude"
2) 2007
Seminar Holzzerstörende Pilze mikroskopische und makroskopische Pilzbestimmung, BFH Hamburg, Dr. Tobias Huckfeld
2) 2008
Seminar Holzzerstörende Insekten - mikroskopische und makroskopische Insektenbestimmung, Dr. Uwe Noldt,
Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI)
Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei,
Institut für Holztechnologie und Holzbiologie

Bemerkung:
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