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Holzschutz im deutschsprachigen Ausland

Unter diesem Kapitel wollen wir in naher Zukunft in lockerer Abfolge Informationen zusammenfassen, die unsere Besucher aus Österreich und der Schweiz näher betreffen werden.


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infoholz.at ist eine kostenfreie Dienstleistung für den professionellen Holzanwender. Das Service bietet Informationen von professioneller Stelle und beantwortet auch Ihre individuellen Fragen ...
Sammlung von Datenblättern für Werkstoffe, Holzkonstruktionen und Bauteilanschlüsse

Als Service von proHolz Austria bzw. des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs gibt es einen unentgeltlich bereitgestellten Katalog bauphysikalisch, ökologisch geprüfter und/oder zugelassener

aus dataholz: Elementstoß
Holz- und Holzwerkstoffe, Baustoffe, Bauteile und Bauteilanschlüsse für den Holzbau. Die in www.dataholz.com enthaltene Sammlung von Datenblättern für Werkstoffe, Holzkonstruktionen und Bauteilanschlüsse wurde von akkreditierten Prüfanstalten freigegeben. Die Prüfungen, Berechnungen und Beurteilungen erfolgten nach den derzeit in Österreich geltenden Normen. Die Kennwerte und Datenblätter können für Einreichungen und Nachweisführungen bei österreichischen Behörden verwendet werden.
-> weitererführende Links

Österreichisches Holzschutzmittelverzeichnis 2007

Titelblatt Österreichisches Holzschutzmittelverzeichnis
In unserem Nachbarland, wo die Regeln um den vorbeugenden und bekämfenden Holzschutz ähnlich geregelt sind wie in der Bundesrepublik Deutschland, gibt es auch ein Österreichisches Holzschutzmittelverzeichnis, gütig mit dem Jahrgang 2007 (als PDF-Datei kostenlos).

Bezug des Österreichischen Holzschutzmittelverzeichnis 2007, 34.Auflage, beim Herausgeber, der Arbeitsgemeinschaft Holzschutzmittel, Wiedener Hauptstraße 63, 1045 Wien, Tel. +43 0590 900 105 3749 oder bei der ARGE Holzschutzmittel (als PDF-Datei kostenlos).

Ältere Ausgaben des Österreichischen Holzschutzmittelverzeichnis (als PDF-Datei kostenlos):
Ausgabe 2006
Ausgabe 2005
Ausgabe 2004
Ausgabe 2003
Ausgabe 2002

Die Österreichische ARGE für Holzschutzmittel

Die österreichische ARGE für Holzschutzmittel gibt Ihnen einen Einblick zur Anwendung von Holzschutzmitteln unter den gesetzlichen Bestimmungen in Österreich (Stand 2007):

Wozu Holzschutz?
Relevante Normen
(ÖNORM B und ÖNORM EN))
Welche Art des Holzeinsatzes
entspicht welcher
Gebrauchsklasse (GK)?
Gütezeichen für geprüfte Holzschutzmittel in Österreich
Warum nur geprüfte
Holzschutzmittel?
Was versteht man
unter Gebrauchsklassen?
Liste aller geprüften
Holzschutzmittel

(in Östereich)
Liste der Hersteller
und Vertreiber
(in Östereich)
Wer ist die österreichische
ARGE für Holzschutzmittel?
Produkte für die GK 1
Produkte für die GK 2
Produkte für die GK 3
Produkte für die GK 4
Produkte gegen Holzbläue
Produkte gegen holz-
zerstörende Insekten

Produkte gegen
Mauerschwamm

ausgewählte Holz-Normen in Österreich mit Bezug zum Thema "Holzschutz":
ÖNORM EN 300 OSB .
ÖNORM EN 312 Spanplatten .
ÖNORM EN 622 Faserplatten .
ÖNORM B 2320 Wohnhäuser aus Holz Technische Anforderungen
ÖNORM B 3801 Holzschutz im Hochbau Grundlagen und Begriffsbestimmungen
ÖNORM B 3802-1 Holzschutz im Hochbau Baulicher Schutz des Holzes
ÖNORM B 3802-2 Holzschutz im Hochbau Chemischer Schutz des Holzes
ÖNORM B 3802-3 Holzschutz im Hochbau Bekämpfungsmaßnahmen gegen Pilz- und Insektenbefall
ÖNORM B 3803 Holzschutz im Hochbau Beschichtungen auf maßhaltigen Außenbauteilen aus Holz. Mindestanforderungen und Prüfungen
ÖNORM B 3804 Holzschutz im Hochbau Gebäude, errichtet aus vorgefertigten Holzbauteilen – Vorraussetzungen für die Reduktion von chemischen Holzschutzmaßnahmen
ÖNORM EN 335-1 Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten Definition der Gebrauchsklassen für einen biologischen Befall; Allgemeines
ÖNORM EN 350-1 Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz - Grundsätze für die Prüfung und Klassifikation der natürlichen Dauerhaftigkeit von Holz
ÖNORM EN 350-2 Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz- Leitfaden für die natürlichen Dauerhaftigkeit und Tränkbarkeit von ausgewählten Holzarten von besonderer Bedeutung in Europa
ÖNORM B 4100-2 Holzbau Holztragwerke
ÖNORM/DIN 4074 Die "Sortiernorm"

(vom 01.11.2004)

Im Wesentlichen wurde der Text von der seit Juni 2003 gültigen, deutschen DIN 4074 übernommen. Im nationalen Vorwort wird jedoch auf österreichische Besonderheiten hingewiesen und werden die Änderungen zur deutschen Variante erläutert. Etwa bei der Beurteilung der Rissigkeit von Kanthölzern oder der Kennzeichnung.

EU-Verordnung über die Meldung von Biozid-Wirkstoffen

Grundlegende Informationen zum österreichischen Biozid-Produkte-Gesetz finden Sie in einer Zusammenstellung der Wirtschaftskammer Österreich. Weitere Details können auch der EU-Homepage über Biozide entnommen werden.

Sachverständige für Holzschutz in Österreich

einige Sachverständige für Holzschutz in Österreich:
Holzforschung Austria
zuständig für Holzschutzfragen, Pilz- und Insektenschäden:
Dipl.-Ing Florian Tscherne
Tel. +43 (0)1 798 26 23 - 15 Fax.- 50
E-Mail: f.tscherne@holzforschung.at
Dipl.-Ing.Gerhard Grüll
Tel. +43 (0)1 798 26 23 - 61 Fax.- 50
E-Mail: g.gruell@holzforschung.at
http://www.holzforschung.at
(grenznah in Südbayern)
FH Rosenheim, FB Holztechnik
Professor Dr. rer. nat. H. Martin Illner
Büro Gebäude A 105
Telefon +49 (8031) 805-333
Fax +49 (0)803) 805-302
Mobil +49 (0)172 83 96 96 4
Sprechstunde nach Vereinbarung per E-Mail
E-Mail: illner@fh-rosenheim.de
http://www.fh-rosenheim.de
Architekt
Dipl.Ing. Wolfgang Mück
Tel./Fax. +43 - (0)1 - 369 02 03
E-Mail: architekt.mueck@aon.at
http://www.gesundbauen.at
Universität für Bodenkultur
Institut für Forstentomologie Forstpathologie & Forstschutz
Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Erhard Halmschlager
Tel. +43 (0)1 - 368 24 33
halmi@mail.boku.ac.at
http://ifff.boku.ac.at/Index.htm
DI. Bernhard Schachenhofer
Reichenhallerstr.82A
83395 Freilassing
Tel +49 (0)8654-776423
info@feuchtemauern.at
http://www.feuchtemauern.at
Fachfirmen für Holzschutz in Österreich:
Haböck & Weinzierl
Holz- und Bautenschutz GmbH
Ziegeleistr. 17A
A-5020 Salzburg
Tel./Fax: +43 (0)662 - 873 830
E-mail:info@feuchtemauern.at
http://www.feuchtemauern.at

Eine Beratung zu biogenen Schäden am Holz erfordert, neben dem Wissen um den Holzschutz und fundierten Kenntnissen zu Bauschadenssituationen, auch grundlegende Kenntnisse in der Baukonstruktion selbst. Daher sollte man sich im Einzelfall erkundigen, welche Ausbildung und Erfahrungen, bzw. Referenzen ein Sachverständiger für Holzschutz zu bieten hat. Wir sind bestrebt, hier eine Art Empfehlungsliste aufzubauen. Für sachdienliche Hinweise dazu sind wir dankbar.


Wichtiges zu Holz-Normen und Verordnungen in der Schweiz

Neue Schweizer Holzbaunorm SIA 265

Am 01.01.2003 trat die neue Schweizer Holzbaunorm SIA 265 in Kraft. Die SIA 164 und die Empfehlung SIA 164/1 "Holzwerkstoffe" werden zu Ende Juni 2004 zurückgezogen werden. Das die neue Norm entwickelnde Projekt "Swisscodes" umfasst die Überarbeitung der Einwirkungsnorm SIA 160, sämtlicher Materialnormen der 160er Reihe (Stahlbau, Betonbau, Holzbau), der Normen der Geotechnik, sowie der Mauerwerksnorm SIA 177.

Der SIA schafft damit im Bereich der Tragwerksnormen praxistaugliche und Eurocode-kompatible Bemessungsgrundlagen, die sich an den bisherigen, bewährten SIA-Normen orientieren.

Einige Neuerungen in der SIA 265 sind die Einführung der maschinellen Schnittholzsortierung und ein neues Klassierungssystem für Schnittholz und für BSH.

Schweizer Holzschutz-Fachausweis

Dem deutschen Sachkundenachweis nach DIN 68 800 Teil 4 2.5 entspricht in der Schweiz der Schweizer Holzschutz-Fachausweise, die "Fachbewilligung für die Verwendung von Holzschutzmitteln" deren Erwerb erfolgt im Kurs mit Prüfung zur allgemeinen Bewilligung C für den Verkehr mit Giften der Klassen 2-4 für den chemischen Holzschutz. Holzschutzmittel bedürfen in der Schweiz einer "Zulassungsbewilligung".


PRODUITS DE TRAITEMENT CERTIFIES CTB-P+

PRODUITS ACCESSIBLES AU GRAND PUBLIC

- PRODUITS DESTINES AU PUBLIC ET AU NEGOCE

PRODUITS NON ACCESSIBLES AU GRAND PUBLIC

- PRODUITS DE TRAITEMENT ANTITERMITES SOLS ET MURS
- PRODUITS DE TRAITEMENT TEMPORAIRES DES SCIAGES FRAISS
- PRODUITS INDUSTRIELS DE TRAITEMENT CURATIFS ET PREVENTIFS DES BOIS EN OEUVRE
- PRODUITS INDUSTRIELS DE TRAITEMENT PREVENTIFS

COORDONNEES DES FABRICANTS DE PRODUITS DE TRAITEMENT CERTIFIES CTB-P+

- LISTE DES FABRICANTS
Das französische Holzschutzmittelverzeichnis 2005 finden Sie hier als PDF-Datei.

Fündig zum Thema Holz in Frankreich werden Sie (in französicher und englischer Sprache) beim
CTBA - CENTRE TECHNIQUE DU BOIS ET DE L´AMEUBLEMENT
10 avenue de Saint-Mandé - 75012 PARIS, Tél. : 01.40.19.49.19 – Fax : 01.43.40.85.85
CTBA - Pôle Construction – Certification
Allée de Boutaut – BP 227 – 33028 BORDEAUX CEDEX Tél. : 05.56.43.63.00 – Fax : 05.56.43.64.87
http://www.ctba.fr.


Zulassungssituation für Holzschutzmittel in der Europäischen Union
(Stand 10/2002)

Noch sehr uneinheitlich ist die Zulassungsituation für Holzschutzmittel in der EU. Erst nach geraumer Zeit, nach Umsetzung der Biozid-Richtlinie der EU, kann mit einer Vereinheitlichung und gesetzlichen Zulassungspflicht in allen Ländern gerechnet werden.

Belgien, Dänemark, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Schweden Gesetzliche Zulassungspflicht vor dem Inverkehrbringen
Frankreich Zulassungsverfahren für einzelne Abnehmer, freiwillige Qualitätssicherung für die übrigen Anwendungsbereiche
Italien Gesetzliche Zulassungspflicht, spezifische Anforderungen einzelner Abnehmer, freiwillige Qualitätssicherung
Österreich Zulassungsverfahren für einzelne Abnehmer (Post, Energieversorger)
freiwillige Qualitätssicherung für alle Anwendungsbereiche
Deutschland Gesetzliche Zulassungspflicht für einen Anwendungsbereich ("Bauprodukte")
freiwillige Qualitätssicherung für die übrigen Anwendungsbereiche

Quelle: H.Reifenstein, Bundesinstitut für Risikobewertung, Vortrag bei der DHBV Tagung Lauenburg 02.11.2002

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