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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz,
Resinicium bicolor (Alb. & Schw.:Fr.) Parmasto
(auch: Harzzahn)
Schadbild am Bauwerk mit dem Zweifarbigen Harz-Rindenpilz,
Resinicium bicolor
Hier ein Schadbild eines Befalls durch den Zweifarbigen
Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor an einem Leimholzbilder
an der Dachkonstruktion im Bereich einer defekten
Dachentwässerung. Bei dem keilverzinktem Leimholz handelt es
sich um Fichte. Als zweiter holzzerstörender Pilz wurde
daneben der Balkenblättling, Gloeophyllum trabeum
vorgefunden.
Das Schadbild an einem Brettschichtträger (BSH)
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolorn.
Frischer Fruchtkörper am Holz. Unter der Lupe zeigt sich die
Oberfläche leicht zottelig mit vielen kleinen weichen Warzen
ausgebildet. Erkennnbare Risse (aus vorangegangenen
Trockenperioden) sind leicht überwachsen. Bei Trockenheit wird
die Fruchtschicht zu einem steinharten rissigen Belag - siehe Bild
hier unter. (Bildbreite = 5 cm) Foto Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Schadbild: Weißfäule. Die ist die Rückseite des
links abgebildeten Fruchtstandes. Die obere Holzschicht ließ
sich leicht von dem Leimbinder abheben. (Bildbreite = 10 cm) Foto:
Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolorn. der
gleiche Fruchtkörper vom oberen Bild, hier trocken am Holz.
Hier ist jetzt ein belag vorhanden, der fest am Holz sitzt, sehr
hart ist und eine rissige Kruste bildet. Farblich unverändert,
aber sehr dünn geworden, scheint das Holz teilweise durch.
Unter der Lupe betrachtet, bleibt das Bild der zotteligen vielen
kleinen weichen Warzen erhalten. (Bildbreite = 5 cm) Foto
Rüpke
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Auch unter starker Vergrößerung erkennt man
zunächst nicht viel. Die Sternzystiden fallen aber schon ins
Auge. Sie sind im weiteren das Ermennungsmerkmal des Zweifarbigen
Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor, Sternsystiden (10-12
μm) an den schwach erkennbaren Stielen (1-2μm). Foto:
Rüpke
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Mikroskopisch betrachtet
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Sternsystiden (10-12 μm), Stiele als Fäden (2μm) schwach
erkennbar. Foto Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Sternsystiden (10-12 μm) an den schwach erkennbaren Stielen
(1-2μm). Foto: Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Sternsystiden (ca. 10 μm), Stiele als Fäden (1-2μm) im
polarisiertem Licht schwach erkennbar. Foto Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Sternsystiden (ca. 10 μm) an den schwach erkennbaren Stielen
(1μm). Foto: Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Sternsystiden (12-14μm). Foto Rüpke
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Zweifarbiger Harz-Rindenpilz, Resinicium bicolor,
Sternsystide (13μm) stark vergrößert. Foto:
Rüpke
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Interessant am Rande: ein vermuteter Synergieeffekt bei
gleichzeitigem Auftreten von Resinicium bicolor und
Gloeophyllum trabeum
In einigen Forschungen wurde dem gleichzeitigen Auftreten des
Zweifarbigen Harz-Rindenpilzes (Resinicium bicolor ) und des
Balkenblättlings (Gloeophyllum trabeum) ein
Synergieeffekt zugesprochen. Das Ziel in diesen Blickfeld ist der
Nutzen bei der Vorbereitung zur Verarbeitung von Holzfasern.
Hierbei kommt es auf eine möglichst hohe Auflösung des
Zellverbundes als Aufbereitung im Produktionsprozeß an.
(siehe: Assessment of selected decay Basidiomycetes for
selective biodefibrillation of Picea abies wood, in Journal Mycological Progress, Springer, Vol.1,
Nr.2/2002, S.123-129)
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