Definition von Bauholz
Veränderte Konstruktionen und Bauabläufe erfordern insbesondere den Einsatz trockenen Bauholzes, so wie es in der neuen ATV/DIN 18334 verlangt wird, die seit 01.01.2001 gilt.
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Bauholz
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Der Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) und der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie e.V. (VDS) haben in einer Verbändevereinbarung das Produkt DIN 4074 - Bauholz definiert. Die Verbändevereinbarung trägt den erhöhten Anforderungen an Bauholz Rechnung. Es wurde die Neufassung der DIN 4074 zugrunde gelegt.
Mit der Verbändevereinbarung DIN 4074 - Bauholz wurde ein Qualitätsstandard festgelegt, mit dem Handwerk, Handel und holzverarbeitende Industrie sowie Bauherrn und Architekten ein klar definiertes Produkt an die Hand gegeben wird, das einen weiten Bereich des Holzbaus unterhalb der Ebene von Konstruktionsvollholz zuverlässig abdeckt. Dies wird in einer "Information für bauholzproduzierende Betriebe" vom VDS erläutert.
Je nach Dimension der Querschnitte wird Bauschnittholz in folgende Sortimente eingestuft:
Sogenanntes "DIN 4074 - Bauholz" hat nach den Vorgaben dieser Verbände-Vereinbarung folgenden Kriterien zu entsprechen:
Bauholz im Sortiment nach der Verbändevereinbarung DIN 4074 - Bauholz
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| 1. Grundlage ist DIN 4074-1 (2002) |
| 2. Bezüglich der Holzfeuchte bei der Anlieferung und der damit verbundenen Sortierung wird zwischen zwei Bauholzsortimenten unterschieden: |
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- Holzfeuchte Um <= 20 %,
- Trocken sortiert nach DIN 4074-1,
- Einschnittart mehrstielig - soweit bei den gewünschten Dimensionen möglich,
- mindestens Schnittklasse A nach DIN 68365
- sägerauh
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Sortierung im frischen Zustand. Krümmung und Schwindrisse werden daher bei der Sortierung nicht berücksichtigt. Die Eignung für den geplanten Anwendungsbereich ist zu prüfen.
- Holzfeuchte bei der Sortierung Um > 20 % nach DIN 4074-1,
- sägerauh
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3. Für beide Sortimente gilt:
- 3.1 Die Messbezugsfeuchte richtet sich nach prEN 13183-2.
- 3.2 Der Einschnitt hat mit Übermaß unter Berücksichtigung des Schwundes zu erfolgen, sodass die Querschnittswerte bei einer Holzfeuchte von Um = 20% eingehalten werden.
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4. Bei nachträglicher Überprüfung der Lieferung sortierten Holzes sind ungünstige Abweichungen von den geforderten, visuell festzustellenden Grenzwerten zulässig bis 10% bei 10 % der Menge.
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Beispiel einer Kennzeichnung
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Kennzeichnung:
Die Kennzeichnung mit dem Ü-Zeichen erfolgt entsprechend den Regelungen der Übereinstimmungszeichen-Verordnungen der Länder.
Die Kennzeichnung mit dem Ü-Zeichen dokumentiert die verantwortliche Sortierung des Bauholzes nach DIN 4074-1.
-> Änderungen werden durch die Harmonisierung an das EU-Recht erfolgen. Siehe hierzu auch die Seite DIN 4074-1 Sortierung von Holz nach Tragfähigkeit - Sortierkriterien für Nadelholz und Laubholz <- |
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Quelle: http://www.saegeindustrie.de/binarydata/VereinbarungDIN4074_Bauholz.pdf
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Sortiment 1 (trocken) soll über die neue DIN 4074, S 10 hinausgehen. So soll z.B. Bauholz mindestens mit der höheren Schnittklasse A (max. 1/8 Baumkante) geliefert werden. Das trägt dem zunehmenden maschinellen Abbund Rechnung. Zugleich wird der mehrstielige Einschnitt festgelegt, mit dem ein wesentlich besseres Trocknungsverhalten erzielt wird.
Sortiment 2 ist gedacht für den Einsatz in den Bereichen, in denen Bauholz nachtrocknen kann und mit einer höheren Feuchtigkeit eingebaut werden darf. Sortiment 2 ist trocken maßhaltig (20 %) eingeschnitten.