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| Gebrauchsklassen (Gefährdungsklassen) |
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Dauerhaftigkeitsklassen
Klassen der
natürlichen Dauerhaftigkeit gegen Pilze
(aus: DIN EN 350-2, Anhang C) |
| Resistenzklassen nach DIN 68 364 (Ausg.1979-11), diese Norm gilt in Verbindung mit DIN 68000 nur für das Bauwesen |
| Wechselspiel Resistenz / Gefährdung |
| Festigkeitsklassen nach EN 338 und Festigkeitsklassen nach DIN 1052 |
| Sortierklassen nach DIN 4074 |
| Holzwerkstoffplatten, Gebrauchsklassen |
| Anforderungen an Vollholz |
Etwas verwirrend für den Laien erscheinen neben den Begriffen "Gefährdungsklassen", "Dauerhaftigkeitsklassen" und "Resistenzklassen" die "Nutzungsklassen".
Die Gefährdungsklassen ordnen sich nach der tatsächlichen Gefährdung des Holzes durch möglichen Insekten- und Pilzbefall.
Die Resistenzklassen bzw. die Dauerhaftigkeitsklassen ordnen sich an der Eigenresistenz verschiedenener Holzarten oder ihrer Dauerhaftigkeit gegenüber der Gefahr durch holzzerstörende Pilze und bestimmte Insekten, Termiten sowie Holzschädlinge im Meerwasser.
Informationen zu Gefährdungsklassen, Resistenzklassen und Dauerhaftigkeitsklassen werden in anderen Seiten erläutert und sind (s.o.) verlinkt.
Im Nachfolgenden sind die Nutzungsklassen aus der Statiknorm (DIN 1052) aufgeführt. Sie ordnen sich an den Klimabedingungen, denen Holzbauteile nach dem Verbau ausgesetzt werden sollen und dienen zur Berechnung des Nachweises der Standsicherheit (Statik). Sie dürfen nicht mit den Gefährdungsklassen verwechselt werden, aus denen sich Anforderungen an das verbaute Holz, wie Dauerhaftigkeit (EN 350-2) oder Resistenz (DIN 68 364) aus holschutztechnischer Sicht (DIN 68 800) ergeben und was somit die Holzartenwahl oder ersatzweise die Wahl eines erforderlichen chemischen Holzschutzes ( qualifizierte Schnittholzbestellung ) beträfe.
Das alles zu unterscheiden ist schwer, aber nötig, um dem geplanten Einsatz von Holz in der Baukonstruktion ohne Baufehler zu bewerkstelligen. Alle diese Klassifizierungen dienen dem Bauplaner die Zielstellung eines durchdachten konstruktiven Holzschutzes zu erreichen, damit Holz fehlerfrei verbaut werden kann.
| entspricht etwa | ||||
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klasse |
Klimabedingungen |
Anwendungs-
bereiche |
u = % (1) |
GFK
(2) |
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ist gekennzeichnet durch eine Holzfeuchte, die einer Temperatur von 20°C
und einer relativen Luftfeuchte der umgebenden Luft entspricht, die nur
für einige Wochen pro Jahr einen Wert von 65% übersteigt
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z.B. in allseitig geschlossenen und beheizten Bauwerken
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5-15 | GFK 1 |
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ist gekennzeichnet durch eine Holzfeuchte, die einer Temperatur von 20°C
und einer relativen Luftfeuchte der umgebenden Luft entspricht, die nur
für einige Wochen pro Jahr einen Wert von 85% übersteigt
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z.B. bei überdachten offenen Bauwerken )*
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10-20 | GFK 2 |
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erfasst Klimabedingungen, die zu höheren Holzfeuchten führen als in
Nutzungsklasse 2 angegeben
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z.B. für Konstruktionen, die der Witterung ausgesetzt sind
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12-24 | GFK 3 |
| )* Anmerkung : Auch Holzbauteile unter Dach könnten in Nutzungsklasse 3 einzustufen sein, wenn dort die Bedingungen der Nutzungsklasse 3 vorhanden oder zu erwarten sind. |
(1)zu erwartende
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